In Gudensberg leben, heißt richtig Geld zu sparen

Der Hessische Rechnungshof hat Gudensberg als Ergebnis einer vergleichenden Prüfung der Haushaltsstruktur eine durchgehend positive und stabile Haushaltslage bescheinigt mit sehr guter Beurteilung der Haushaltslage.

In seiner Rede zum Prüfungsbericht des Rechnungshofs vor der Stadtverordnetenversammlung am gestrigen Abend betonte Michael Höhmann die geringe Steuer- und Gebührenbelastung der Bürgerinnen und Bürger: „In Gudensberg ist die Lebensqualität hoch, die Leistungen der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger aber vergleichsweise günstig. Es lebt sich also gut und vor allem bezahlbar in Gudensberg. Gudensberg erweist sich immer wieder als ein sehr attraktiver Wohnort – wir müssen keine Vergleiche scheuen!“

Dazu hatte der Landesrechnungshof in seinem Bericht eine Modellfamilie im Rahmen des kommunalen Vergleichs betrachtet. Die Modellfamilie besteht aus zwei Erwachsenen, einem Kind im Kindergarten und einem Kind in einer Kinderkrippe. Die Familie bewohnt ein Einfamilienhaus.

Das Ergebnis: Insgesamt wurde die Modellfamilie in der Stadt Gudensberg mit Grundsteuer B und Gebühren in Höhe von 1.317 Euro im Jahr belastet. Damit lag die Gesamtbelastung in der Stadt Gudensberg 337 Euro unter dem Mittelwert der Kommunen von 1.654 Euro und gleich 592 Euro unter der teuersten Vergleichskommune.

„Und ähnlich günstig stehen wir im Vergleich mit den Kommunen im Kreis“, so Höhmann weiter. Er kündigte gegenüber seiner Fraktion an, den Vergleich auch in der unmittelbaren Region machen zu wollen.

Fazit: In Gudensberg ist das Leben günstiger! Und das bei sehr gut ausgebauter Infrastruktur und hoher Lebensqualität! Sie sparen bares Geld!

 

Bild: Shutterstock Foto-Nummer: 731695867 Evgeny Atamanenko

 

Kommentar

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Von Frau oder Herrn Schürmann:

„Ach, deswegen habe ich schon überlegt meinen Wohnort zu wechseln oder meinen Hund umzumelden. Hundesteuer für erwiesenermaßen nicht besonders gefährlichen Hund in Gudensberg 600€. In Kassel würde ich 60€ bezahlen. Steueroase hier.“

SPD-Fraktion Gudensberg:

Liebe Frau oder Herr Schürmann,
bei der Festsetzung der Hundesteuer haben wir uns an unseren Nachbarkommunen orientiert. Wie versprochen, versuchen wir immer vergleichsweise günstig zu bleiben, so auch hier.
Hier die Vergleichszahlen (Angaben im Internet frei verfügbar):

Gudensberg 1. Hund 72,00 €, 2. Hund 120,00 €, weitere Hunde 120,00 €, gefährlicher Hund 600,00 €
Niedenstein 1. Hund 72,00 €, 2. Hund 144,00 €, weitere Hunde 216,00 €, gefährlicher Hund 600,00 €
Edermünde 1. Hund 72,00 €, 2. Hund 120,00 €, gefährlicher Hund 600,00 €
Fritzlar 1. Hund 48,00 €, 2. Hund 120,00 €, weitere Hunde 120,00 €, gefährlicher Hund 624,00 €
Kassel 1. Hund 90,00 €, 2. Hund 120,00 €, weitere Hunde 150,00 €

Schauen wir auf Kassel. Der 1. Hund kostet jährlich 90,00 € an Hundesteuer für den ersten Hund (nicht 60,00 €). Ja, das gilt auch für sogenannte Listenhunde. Doch für diese muss eine Wesensprüfung vorgenommen werden. Zusätzlich müssen sich Halter einer Sachkundeprüfung unterziehen. Durch diese Auflagen entstehen Kosten von mehreren hundert Euro. (Quelle: https://www.hna.de/kassel/ordnungsamt-nicht-kampfhunde-werden-auffaellig-944690.html).

Ihre SPD-Fraktion Gudensberg

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